Ein Sommer, drei Länder ...
       

Am Montag den 9. August gings los. Alex kam per Flieger nach München.
Dort wartete auch schon Thomas und der Mietwagen. Bis wir diesen (den Wagen) für die nächsten Tage unser Eigen nennen konnten, hatten wir schon erste Hürden zu überwinden.
Barzahlung war nicht möglich. So gings erst nach einigen umständlichen Transaktionen und fast eineinhalb Stunden später los in Richtung Thomas' Heimat.
Bei seinen Eltern gabs erstmal leckere, ausgiebige Brotzeit.
Später in Thomas Wohnung angekommen machten wir uns erste Gedanken über die Ziele der nächsten Tage.

Am Dienstag nutzten wir als erstes den Stauraum des Autos um Haushaltsvorräte für Thomas anzulegen.
Ein wenig später "hatten wir Schwein" im Gasthof Böck in Unterbrunn. Schon bei unserem ersten Treffen 2001 aßen wir dort zusammen.
Später, bei wunderbarem Sommerwetter machten wir, wie auch im letzten Jahr, einen Abstecher zum Starnberger See.
Mit geliehenem Elektroboot stachen wir "auf See". Nach dem Motto "mittenrauf und mittenrein" trauten wir uns dieses Jahr beide im kühlen Nass zu schwimmen.

Mittwoch machten wir uns Mittags mit dem Auto, geleitet von unserem Navigationssystem, auf in Richtung Baden-Württemberg zu Freunden von Thomas' Familie. In Baindt bei Ravensburg empfingen "Ute die Gute" und "Gärtner Michael" uns mit Kaffee und Kuchen. Ein herrlicher Grillabend bei interessanten und heiteren Gesprächen liess diesen Tag angenehm ausklingen.

Donnerstag gings nach Frühstück und "delicious natural Banana-Shake" aus Ute's neuem Mixer weiter Richtung Bodensee. Von Meersburg aus setzten wir nach Konstanz über. In einem kleinen Dorf in der Nähe besuchten wir Anni, eine Verwandte von Thomas.
Im Garten, mit Blick auf den See, gabs Kaffee, Saft und frischen Johannisbeerkuchen von Früchten aus eigener Ernte.
Später wollten wir uns in Konstanz ein Boot leihen um auch den Bodensee unsicher zu machen.
In der Stadt am Hafen angelangt machte uns ein Unwetter einen Strich durch diese Rechnung.
Dafür wurden wir aber Abends bei Anni mit Pizza und Eis reichlich entschädigt.
Gegen zehn verabschiedeten wir uns von unserer Gastgeberin.
Mit dem Auto erkundeten wir noch ein wenig die nächtliche Umgebung, bevor wir dann in einer Pension Kräfte für den nächsten Tag sammelten.

Freitag gings - für Thomas zu früh *g* - weiter Richtung Schaffhausen in der Schweiz. Dort hatten wir vor uns den Rheinfall "rheinzuziehen".
Schliesslich angekommen liessen wir uns zu den einzelnen Aussichtspunkten schippern.
Fazit: der Rheinfall ist kein reinfall !
Auf der Rückfahrt hielten wir bei einem Migros um uns reichlich mit original Schweizer Schokolade einzudecken.
Mit viel "Schmuggelware" auf den Rücksitzen gings unerkannt zurück nach Deutschland.
Nach einigen Stunden Fahrt in Richtung München, platzten wir direkt von der Autobahn weg unverhofft bei Thomas' Eltern rein.
Die Überraschung war gro
ss. Nach Essen und Gesprächen gabs eine Vorabaufführung der gedrehten, ungeschnittenen Videobilder der vergangenen Tage. Später suchten wir müde unsere Betten in Thomas Wohnung auf.

Samstag - ein Déjà Vu des vergangenen Jahres - wir aßen im Ratskeller am Marienplatz zu München "wos gscheits".
Danach besuchten wir die Münchner "Manufactum"-Filiale. Dort kann man tolle Dinge des täglichen Gebrauchs und Einrichtungsgegenstände von Bett bis Schrank in exklusivem Design erstehen. Der Haken an der Sache: nur für gut betuchte Menschen, die wir leider (noch) nicht sind.
Trotzdem: ein Besuch (auch der Internetseiten) lohnt sich !


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